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Neue Verfahren, KI und Tools lassen sich an reale Steuergeräte, Simulationen und Testumgebungen anbinden.
ConExtIS
ConExtIS verbindet Steuergeräte mit externer Intelligenz. Dadurch werden moderne Steuerverfahren und KI in der Lichtsignalsteuerung nutzbar. Die Schnittstelle ist offen, schlank und herstellerunabhängig.
Moderne Steuerverfahren, modellbasierte Optimierung und KI versprechen viel für die Lichtsignalsteuerung. Gleichzeitig sind klassische Steuergeräte aus guten Gründen nicht der Ort, an dem solche Verfahren direkt laufen sollten: Sie sind auf sicheren Betrieb, Echtzeitfähigkeit und Verlässlichkeit ausgelegt.
ConExtIS adressiert genau dieses Spannungsfeld, indem es Steuergerät und externes Verfahren sauber koppelt, statt beides in ein einziges System zu pressen. Das Steuergerät bleibt für den sicheren Betrieb zuständig, die externe Komponente übernimmt Rechenleistung, Optimierung und moderne Algorithmik.
So ist aus einem konkreten Integrationsproblem eine allgemein nutzbare Schnittstelle geworden.
ConExtIS definiert die Kopplung zwischen CON und EXT. Auf der CON-Seite steht die reale oder simulierte Steuerungsumgebung, auf der EXT-Seite das externe Verfahren. Beide Seiten bleiben intern, wie sie sind, und koppeln sich über einen passenden Adapter an dieselbe Schnittstelle an.
Über ConExtIS werden Zustandsdaten von CON an EXT und Signalgruppen-Ansteuerung von EXT an CON übertragen. So erhält EXT die Informationen für Beobachtung, Bewertung und Optimierung, während CON die Hoheit über den sicheren Betrieb und die Ausführung behält.
Technisch ist ConExtIS als schlankes Binärprotokoll aufgebaut. Das Protokoll selbst bleibt bewusst einfach: klar strukturiert, gut implementierbar und ohne unnötigen Overhead. Es standardisiert nicht die internen Systeme, sondern nur die Kommunikation zwischen ihnen.
Dadurch wird die Schnittstelle hersteller-, geräte- und verfahrensunabhängig nutzbar. Ein Verfahren kann an reale Steuergeräte, an Simulationen oder an Test- und Diagnoseumgebungen angebunden werden, ohne für jede Kombination eine eigene Individualschnittstelle zu benötigen.
ConExtIS ist besonders relevant für Entwickler, Steuergerätehersteller und Betreiber. Jede dieser Gruppen profitiert aus einer anderen Perspektive von derselben Schnittstelle.
Neue Verfahren, KI und Tools lassen sich an reale Steuergeräte, Simulationen und Testumgebungen anbinden.
Steuergeräte werden für externe Verfahren anschlussfähig, ohne ihre Rolle im sicheren Betrieb aufzugeben.
Bestehende Infrastruktur bleibt nutzbar, während neue Verfahren und Betriebsmodelle schrittweise eingeführt werden können.
Die Stärke von ConExtIS liegt nicht nur in der Kopplung selbst, sondern in dem, was dadurch technisch, organisatorisch und betrieblich möglich wird.
Steuerverfahren lösen sich aus ihrer bisherigen Gerätebindung. Dieselbe Verfahrenslogik kann in Simulation, Test und realem Betrieb genutzt werden. CON-seitige Simulationen ermöglichen realitätsnahe Tests, Validierung und das Einlernen von KI vor dem Einsatz auf der Straße.
Neue Sensorik und Kontextdaten lassen sich EXT-seitig einbinden. Dazu gehören auch Daten aus C-ITS, ohne dass sie direkt an das Steuergerät angeschlossen werden müssen.
Auch ältere Steuergeräte können mit moderner EXT-Software zusammenarbeiten. Neue Verfahren müssen nicht auf neue Gerätegenerationen warten. Hard- und Software lassen sich unabhängiger voneinander betrachten, beschaffen und weiterentwickeln.
So entstehen hersteller-, geräte- und verfahrensunabhängige Kombinationen, die ohne proprietäre Einzelkopplungen auskommen und mehr Freiheit für Betrieb, Beschaffung und Weiterentwicklung schaffen.
ConExtIS soll nicht nur verstanden, sondern praktisch genutzt werden. Für den Einstieg braucht es deshalb mehr als eine gute Idee: eine klare Spezifikation, saubere Integration auf CON- und EXT-Seite sowie Werkzeuge für Test, Diagnose und Inbetriebnahme.
Beide Seiten brauchen eine passende Anbindung an die Schnittstelle. Auf der CON-Seite bedeutet das die Integration in Steuergerät, Simulation oder Testumgebung, auf der EXT-Seite die Anbindung des Verfahrens, der KI oder des Tools.
Entscheidend sind dabei klare Schnittstellenlogik, reproduzierbare Tests und ein belastbarer Weg von Simulation und Validierung in den realen Betrieb.
Lumisera unterstützt bei Architektur, Integration und Pilotierung von ConExtIS – sowohl auf Seiten von Steuergeräten als auch bei externen Verfahren, KI und Tools.
Dazu gehören Integrationsunterstützung, Test- und Diagnosetools sowie die Begleitung vom ersten Prototyp bis zur belastbaren Inbetriebnahme.
Wenn Sie ConExtIS in ein Steuergerät integrieren, ein Verfahren anbinden oder ein Pilotprojekt aufsetzen möchten, sprechen Sie uns an.
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